Die diesjährige JAX findet vom 3. bis 7. Mai (Montag-Freitag) in Mainz statt. Das Programm der Java Konferenz ist wieder sehr umfangreich; bei der großen Anzahl an Themen rund um Java kann hat man als Besucher fast schon die Qual der Wahl. Man hat einige parallele Tracks zum Auswählen so dass man seinen persönlichen Schwerpunkt setzen kann. Bei der Zusammenstellung des persönliche Programms hilft der Zeitplaner.
Die Hauptkonferenz mit 150 Sessions geht von Dienstag bis Donnerstag. Am Montag und Freitag werden neben weiteren Themenschwerpunkten (Agile, Eclipse Modelling und JSF Extreme) zusätzlich Workshops angeboten.
Die Preisgestaltung ist flexibel, je nachdem was man besuchen möchte. Die vergünstigten Frühbucherpreise gibt es noch bis zum 25. Februar sowie 18. März.
Überraschenderweise muss man auch bei Eclipse 3.5 Galileo die Subversion Unterstützung immer noch manuell nachinstallieren. Die Subversive Basis ist jetzt zwar in der Galileo Update Site integriert, aber für die SVN Konnektoren muss man wie schon bei Eclipse 3.4 eine Updatesite selber ergänzen: http://community.polarion.com/projects/subversive/download/eclipse/2.0/galileo-site/
Ich selbst habe Eclipse 3.5 final bereits am laufen und wenn es die Zeit zulässt, werde ich die nächsten Tagen von meinen ersten Erfahrungen berichten.
Seit Java 6 ist das Tool wsimport mit im JDK dabei. Anhand einer bestehenden WSDL generiert es einen Java Client für den Web Service. Die Notwendigkeit eine weitere Library einzubinden entfällt (z.B. Apache Axis). Wie einfach das geht zeigt der folgende typische Aufruf:
Häufig verwendete Optionen: d: Pfad für die .class Dateien keep: Flag, dass die Source Dateien behalten werden sollen s: Pfad für die Source Dateien p: Das Java Package für die generierten Klassen
Neben den Optionen muss natürlich noch die URL der WSDL angegeben werden. Weitere Optionen finden sich in der wsimport Beschreibung.
Google Guice ist jetzt in der zweiten Version verfügbar. Das Dependency-Injection Framework ist wesentlich leichtgewichtiger als Spring und hat viele Anhänger. Google setzt Guice nach eigenen Angaben selbst ein: Beispiele dafür sind AdWords, Google Docs, Gmail und YouTube. Mehr im Google Code Blog.
Dass OracleSun kauft hat mich zugegebenermaßen überrascht. Als IBM Sun kaufen wollte, war ich skeptisch ob da wirklich was draus wird. Und jetzt ist da auf einmal ORACLE und der Deal ist schon über die Bühne! Doch wie passen die Unternehmensmodelle zusammen?
Ein Monat zuvor hat Sun eine wichtige Erweiterung des Businessmodells vorgestellt. Lange Zeit fragte man sich wie Sun mit der Entwicklung freier Software Geld machen will. Jonathan Schwartz gab inseinemBlogdie Antwort: Sun Cloud. And by the way, the network is the computer. Hat Sun ja schon immer gesagt. Alles machte auf einmal Sinn: Hardware, Java, Glassfish, MySQL, VirtualBox, OpenOffice und vielleicht sogar Solaris. Das Portfolio für ein überzeugendes Cloud Angebot. Freie Software für die möglichst weite Verbreitung und die Cloud um damit auch Geld zu machen. Eine win-win Situation: freie Software für alle und eine Cloud für diejenigen, die gerne bereit sind Geld dafür zu zahlen um diese Software in einer gemanagten Infrastruktur einzusetzen.
Ein Blick auf die Absatzzahlen von O’Reilly Büchern zu Programmiersprachen finde ich recht interessant: Im vergangenen Jahr 2008 hat der Absatz von Büchern zu C# das erste Mal die Nase vorn und überholt damit Bücher zu Java, die in den letzten Jahren vorne lagen. Bei Ruby scheint der Hype abzuflachen, dafür gibt es zwei klare Gewinner: Objective C und ActionScript. Vergleicht man die Verkäufe zum Quartal des Vorjahr zeigt sich folgende Entwicklung:
Mit Glassfish 2.1 bekommt der beliebte JEE 5 Open Source Applikationsserver ein wohlverdientes Update. Glassfish 2 (Update Release 2) habe ich in den letzten Monaten regelmäßig genutzt und bin schon gespannt selbst die Verbesserungen in Version 2.1 auszuprobieren. Insgesamt fand ich GlassFish recht angenehm; nur hier und da gab es noch Kleinigkeiten, die mich gestört haben (um ein Beispiel rauszupicken: GlassFish startete nicht wenn der Message Broker noch lief). Seit der Version 2 UR2 sind inzwischen auch neun Monate ohne eine frei zugängliche Aktualisierung vergangen. Lediglich die zahlenden Sun Kunden hatten in dieser Zeit Fixes in Form von fünf Patches erhalten. Sozusagen Bugs als Businessmodell…